Hitzewallungen mitten am Tag. Schlaflose Nächte, in denen du das Bett nass schwitzt. Eine Stimmung, die manchmal wegrutscht, ohne dass du verstehst warum. Und ein Körper, der sich auf einmal fremd anfühlt. Die Wechseljahre können dich kalt erwischen, auch wenn du innerlich längst weißt, dass dieser Lebensabschnitt irgendwann kommt.
Und doch sind die Wechseljahre kein Ende. Sie sind ein Übergang, ein neues Kapitel. Viele Frauen beschreiben es so: der Körper spielt erst einmal verrückt, bis sich alles wieder einpendelt. Reizbarkeit, Leistungsabfall, Hitzewallungen, das gehört zu dieser Phase, ist aber nicht in Stein gemeißelt. Wenn du deinem Körper gibst was er braucht, kann sich diese Zeit deutlich leichter anfühlen.
Robert Franz spricht in seinen Vorträgen oft über die Wechseljahre. Er erzählt dann, was er selbst tun würde, welche Vitalstoffe ihn begleiten würden, welche Pflanzen und welche homöopathischen Mittel er nehmen würde. Auf dieser Seite findest du seine Erzählungen zusammengetragen und in Ruhe erklärt, ergänzt um Hintergründe zu den häufigsten Beschwerden und Anregungen, was du selbst im Alltag tun kannst.
Was passiert in den Wechseljahren?
Die Wechseljahre, medizinisch Klimakterium, beschreiben die hormonelle Umstellung deines Körpers. Drei Phasen werden unterschieden: die Prämenopause ab etwa 40-45, in der die Eierstöcke langsam weniger Östrogen und Progesteron produzieren, die Menopause als die letzte natürliche Regelblutung (im Schnitt mit 51), und die Postmenopause mit dauerhaft niedrigem Hormonspiegel.
Der zentrale Auslöser fast aller Wechseljahresbeschwerden ist der Östrogenmangel. Östrogen steuert nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch Knochendichte, Hautfeuchtigkeit, Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmung, Libido und Gefäßelastizität. Sackt es ab, reagiert praktisch jedes System im Körper.
Die häufigsten Wechseljahresbeschwerden
Hitzewallungen und Nachtschweiß
Plötzliches Hitzegefühl, Schweißausbruch, fliegender Puls, oft mehrmals am Tag und in der Nacht. Ursache ist die gestörte Temperaturregulation im Hypothalamus, ausgelöst durch den Östrogenabfall. Hitzewallungen sind die Beschwerde Nummer eins und der Punkt, an dem viele Frauen sich mit der Frage Hormonersatztherapie beschäftigen. In Robert Franz’ Erzählungen kommen an dieser Stelle Vitalstoffe und pflanzliche Mittel ins Spiel.
Schlafstörungen und innere Unruhe
Schlecht ein- und durchschlafen, nachts schweißgebadet aufwachen, morgens wie gerädert. Schlafmangel verstärkt fast alle anderen Wechseljahresbeschwerden. Magnesium am Abend, eine kühle Schlafumgebung und feste Rituale fangen viel auf.
Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit
Östrogen ist auch ein Stimmungshormon, es beeinflusst Serotonin und Dopamin. Wenn es absackt, kommen Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, manchmal richtige Niedergeschlagenheit. In Roberts Erzählungen spielen dann Vitamin D3, die B-Vitamine und ausreichend Tageslicht eine Rolle.
Gewichtszunahme
Der Stoffwechsel verlangsamt sich, Fett verteilt sich neu, vor allem am Bauch. Klassische Diäten greifen oft nicht mehr. Was Robert dazu sagt, findest du detailliert im Artikel Abnehmen mit Robert Franz.
Trockene Haut, Haarausfall, brüchige Nägel
Östrogen hält Haut und Haar feucht und elastisch. In der Postmenopause werden viele Frauen mit dünner werdender Haut und Haarausfall konfrontiert. Silizium, Biotin und gute Fette sind hier zentral. Mehr dazu unter Haarausfall mit Robert Franz.
Knochendichte und Osteoporose
Östrogen schützt die Knochen. Mit dem Abfall steigt das Osteoporoserisiko deutlich. Vitamin D3, Vitamin K2 und Magnesium sind das Schlüssel-Trio für stabile Knochen, vertieft im Artikel Osteoporose mit Robert Franz.
Wechseljahre natürlich angehen:
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Erwähnte Vitalstoffe:

Vitamin D3

Yamswurzel

Vitamin K2

Sanguinaria canadensis

OPC Traubenkernextrakt

Sepia officinalis

Magnesium
Vorgehensweise von Robert Franz bei den Wechseljahren:
Das wichtigste ist dem Körper wieder ein Lebenssignal zu geben und einen gesunden Lebenszyklus zu gewährleisten. Vitamin D3 ist unabdingbar für den Körper und wird gerade in der Menopause benötigt. Um einen richtigen Übergang in die Wechseljahre zu gewährleisten und möglichst wenig Beschwerden zu haben würde Robert OPC Traubenkernextrakt nehmen. Denn es macht das Blut fließfähiger und der Unterleib wird besser durchblutet.
Um die Beschwerden zu lindern würde Robert auch Homöopathie mit ins Boot nehmen, denn die meisten Frauen klagen über Hitzewallungen und Migräne. Sanguinaria Canadensis D12 und Sepia D12 bieten sich dafür exzellent an. Anstatt künstliche Hormone (Östrogene) zu nehmen, welche erhebliche Nebenwirkungen haben können, würde Robert persönlich die homöopathischen Mittel in Betracht ziehen.
Die Yamswurzel hat sich auch sehr bewährt in Bezug auf die Wechseljahre und der Problematik mit der Sexualität oder noch vorhandener Menstruation. Sie enthält mit Diosgenin einen pflanzlichen Stoff, der traditionell in der weiblichen Naturheilkunde verwendet wird.
Vitalstoffe und Dosierung in den Wechseljahren nach Robert Franz:
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Vitamin D3: 10 Tage lang 40 Tropfen Vitamin D3 täglich, danach 10 Tropfen weiter dauerhaft einnehmen.
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Zusätzlich 5-10 Tropfen Vitamin K2 täglich
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Magnesium 400 mg täglich
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OPC: In der ersten Woche 1x Kapsel, ab der 2ten Woche 2-3x Kapseln täglich (1x früh, 2x mittags)
– Sanguinaria Canadensis D12 (2 x 5 Globuli)
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Sepia D12 (2 x 5 Globuli)
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Yamswurzel 2x Kapseln täglich einmal morgens und einmal abends
Lebensstil: was du selbst zusätzlich tun kannst
Vitalstoffe sind die Basis, dein Alltag macht den Unterschied. Robert sagt in seinen Vorträgen oft, dass kein Pulver der Welt einen ungesunden Lebensstil ausgleichen kann. Was vielen Frauen in dieser Phase gut tut:
- Bewegung an der frischen Luft: täglich 30 Minuten zügig gehen, am besten in der Sonne. Tut Stoffwechsel, Knochen und Stimmung gleichzeitig gut.
- Krafttraining: zweimal pro Woche, auch kurze Einheiten reichen. Erhält Muskelmasse und Knochendichte zuverlässig.
- Wenig Zucker und Auszugsmehle: Blutzuckerspitzen können Hitzewallungen verstärken und begünstigen die Bauchfett-Einlagerung.
- Genug Wasser: 2 Liter stilles Wasser am Tag, gerne mit einer Prise gutes Salz.
- Pflanzliche Phytohormone aus der Nahrung: Leinsamen, Salbeitee, Rotklee, Soja in Maßen.
- Stress runterfahren: chronischer Stress lässt Cortisol hochfahren, was die Wechseljahre zusätzlich belasten kann. Yoga, lange Spaziergänge, Atemübungen tun gut.
Häufige Fragen
Wie lange dauern die Wechseljahre?
Im Durchschnitt zieht sich die hormonelle Umstellung über vier bis zehn Jahre. Manche Frauen merken kaum etwas, bei anderen geht es intensiv über mehrere Jahre. Die akuten Beschwerden lassen meist mit Erreichen der Postmenopause deutlich nach.
Was sagt Robert Franz zu Hormonpräparaten in den Wechseljahren?
Robert spricht in seinen Vorträgen offen darüber, dass er persönlich die klassische Hormonersatztherapie nicht wählen würde. Er erzählt, dass er stattdessen pflanzliche Phytohormone wie die Yamswurzel, dazu Vitamin D3, OPC und homöopathische Mittel nehmen würde. Was du für dich entscheidest, ist deine eigene Reise.
Was würde Robert Franz bei Hitzewallungen machen?
In Roberts Erzählungen taucht bei Hitzewallungen häufig die homöopathische Sanguinaria Canadensis D12 auf, dazu Salbeitee. Er spricht auch davon, dass er Zucker und Alkohol meiden würde, weil das bei vielen Frauen Hitzewallungen verstärkt. Langfristig nennt er OPC als Begleiter durch die gesamte Wechseljahresphase.
Welche Rolle spielt OPC in Roberts Erzählungen zu den Wechseljahren?
OPC Traubenkernextrakt ist eines der Mittel, über das Robert in seinen Vorträgen am häufigsten spricht. Er erzählt, dass er es in der Wechseljahresphase selbst durchgehend nehmen würde. OPC ist bekannt dafür, das Blut fließfähiger zu machen und die Durchblutung im gesamten Körper zu unterstützen, was Robert in seinen Erzählungen immer wieder als wichtigen Punkt nennt.
Was würde Robert Franz bei Schlafstörungen machen?
Robert spricht in seinen Vorträgen häufig von Magnesium am Abend. Dazu erwähnt er gerne praktische Punkte: feste Schlafzeiten, ein kühles dunkles Schlafzimmer, kein Bildschirm in der letzten Stunde, tagsüber genug Sonnenlicht. Bei akuten Schlafproblemen kommt in seinen Erzählungen auch Melatonin vor.
Was sagt Robert zu pflanzlichen Alternativen bei Östrogenmangel?
Die Yamswurzel ist in seinen Erzählungen das zentrale pflanzliche Mittel. Sie enthält Diosgenin, einen Vorläuferstoff aus dem der Körper progesteron-ähnliche Substanzen bilden kann. Dazu nennt er Leinsamen, Salbei und Rotklee als Phytohormonquellen aus der Nahrung sowie Vitamin D3 und K2 als Basis.
Robert spricht oft über Hashimoto, passt das mit den Wechseljahren zusammen?
Schilddrüse und Wechseljahre hängen eng zusammen, beide Systeme reagieren auf Vitamin D3, Selen und Jod. Wenn dich beides zugleich begleitet, lohnt sich der Blick in den Artikel zu Hashimoto für die Hintergründe.
Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit
Das Standardwerk der Naturheilkunde mit fundierten Empfehlungen zu über 700 Krankheiten — das Buch, das Robert Franz immer wieder empfiehlt.